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Unsere Feuerwehr nach dem Krieg bis zur Wende Der Aufruf des Bürgermeisters am 19. Mai 1945, im Auftrag der Militärregierung den Dienst bei der Feuerwehr weiter wie bisher zu verrichten, da das Reichsfeuerwehrgesetz noch in Kraft sei, fand keinen großen Widerhall.
Er hatte aber zur Folge, daß sich die ersten Kameraden zu einem Neubeginn einfanden. Unter diesen schwierigen Bedingungen begann im zweiten Halbjahr der Wehrleiter Kamerad Arthur Hanf mit dem Neuaufbau einer Freiwilligen Feuerwehr. Ihm zur Seite standen ca. 20 Mann der alten Wehr, welche sich bereit fanden, in den Reihen der FFW Böhlitz-Ehrenberg ihren Dienst zu versehen. Trotz großer Schwierigkeiten in der Ernährungslage, Problemen bei der Instandhaltung der Fahrzeuge und Geräte sowie bei der Bekleidung und des Schuhwerkes. Im Januar 1950 wird der bisherige Wehrleiter Kamerad A. Hanf als Abschnittsleiter bei den Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Leipzig eingesetzt und sein Bruder, Kamerad Kurt Hanf, übernimmt die Leitung der FFW Böhlitz-Ehrenberg. Zum Abschnitt Böhlitz-Ehrenberg gehörten damals die Freiwilligen Feuerwehren von Böhlitz-Ehrenberg, Seehausen, Wiederitzsch, Lützschena, Dölzig, Rückmarsdorf, Priesteblich, Göbschelwitz, Podelwitz, Lindenthal, Stahmeln, Burghausen, Frankenheim, und Lindennaundorf. Die fleißige Arbeit der Wehr fand ihre Anerkennung. Beim ersten Wettbewerb der FFW des Landkreises Leipzig 1952 belegten wir den ersten Platz und erhielten die Wanderfahne. Als erste FFW im Kreis Leipzig erhielten wir 1959 die Auszeichnungen “Sozialistische Gemeinschaft der FFW”
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